„It’s okay to take a break“

Ein Rückblick auf die erste Mental Health Night an der Uni Passau

Volunteer vor einer Pinnwand mit Idee an einem Stehtisch mit Kalendern, Postkarten und Mitmach-MöglichkeitenDie Prüfungsphase steht bevor, die Bibliotheken sind voll und der Leistungsdruck steigt. Studien zeigen, dass die psychische Belastung von Studierenden immer weiter zunimmt. Die Arbeitsgruppe psychische Gesundheit an der Universität Passau will dem aktiv etwas entgegensetzen. Organisiert vom kuwi netzwerk international e.V. (dem Alumni- und Studierendenverein der Kulturwirte & Co) fand daher am 25. Juni die allererste Mental Health Night im Audimax statt – unter dem passenden und so wichtigen Motto: It’s okay to take a break.

Als Vertreterin von Action for Happiness im deutschsprachigen Raum durfte ich, Luise, als Volunteer vor Ort sein. Auf Einladung meines eigenen Alumni-Netzwerks habe ich einen bunten, interaktiven Stand gestaltet, um den Studierenden konkrete Werkzeuge für mehr Resilienz und Lebensfreude an die Hand zu geben. Neben unseren beliebten Postkarten zum GREAT DREAM hatte ich die Monatskalender im Gepäck – und da der Campus in Passau wunderbar international geprägt ist, hatte ich diese in verschiedenen Sprachen ausgedruckt, was auf große Begeisterung stieß.

Zudem lud eine Mitmachwand dazu ein, Antworten auf drei Fragen zu teilen: Wie tue ich mir selbst etwas Gutes? Wie kann ich freundlich zu anderen sein? Was macht unsere Welt glücklicher?

Meine 3 persönlichen Highlights des Abends:

Starke Vernetzung

Der Abend war eine wunderbare Gelegenheit, sich mit anderen großartigen Organisationen auszutauschen. Besonders gefreut habe ich mich über Gespräche mit meinen Standnachbar:innen, anderen Kuwi-Alumnis und dem Aktionsbündnis psychische Gesundheit in Passau. Sie setzen mit der „grünen Schleife“ ein wichtiges Zeichen für Awareness und gegen die Stigmatisierung psychischer Krisen – ein Foto mit der Schleife durfte da natürlich nicht fehlen.

Endlich wieder Live-Lachyoga!

Ich habe mir bewusst die Zeit genommen, um selbst an einem der Mitmach-Workshops teilzunehmen: dem Lachyoga. Meine allererste Lachyoga-Erfahrung hatte ich damals online gemacht, nachdem ich im Action for Happiness-Newsletter von der Stuttgarter Lachschule gelesen hatte. Umso schöner war es, das Ganze jetzt bei der Mental Health Night endlich mal wieder live zu praktizieren. Es war unglaublich energetisierend, verbindend und hat einfach riesigen Spaß gemacht!

Ein „heimlicher“ Co-Referent am Stand

Als ich nach einer Pause an meinen Stand zurückkehrte, traute ich meinen Ohren kaum: Da stand ein Student und erklärte seiner Kommilitonin voller Begeisterung, was Action for Happiness macht und welche Möglichkeiten es gibt. Ich habe schmunzelnd zugehört und ihn danach gefragt, woher er das alles weiß. Die Antwort: Er hatte sich Wochen zuvor eine unserer am Campus ausgelegten Postkarten mitgenommen, sich intensiv eingelesen und das Wissen direkt weitergegeben! Wir hatten ein tolles Gespräch und ich hoffe, ich konnte ihn motivieren, bald an einem unserer Kurse teilzunehmen.

Die Mental Health Night hat bewiesen, wie wichtig es ist, Räume für mentale Gesundheit an Universitäten zu schaffen. Ein riesiges Danke an das kuwi netzwerk international und die Arbeitsgruppe psychische Gesundheit für die Einladung und die großartige Kooperation!

Denkt daran, gerade in stressigen Zeiten: Take a break! 💛

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