„Dankbarkeit ist das Gefühl des Staunens und der Feier des Lebens.“
(Robert Emmons, führender Forscher zu Dankbarkeit)
Wie Dankbarkeit wirkt
- Zwei Menschen fahren morgens zur Arbeit. Der eine ist genervt vom Verkehr. Der andere denkt: „Ich habe ein Auto, ich habe Arbeit, ich kann meine Familie versorgen.“ Die äußere Situation ist identisch – die innere Realität völlig unterschiedlich.
- Im Familienalltag: Das Kind hat sein Zimmer nicht aufgeräumt. Es kommt Ärger oder vielleicht Spannungen auf. Dankbarkeit erinnert uns: Da ist ein lebendiges, gesundes Kind, das wächst, lernt und manchmal Chaos produziert. Zugegeben: Dankbarkeit ersetzt nicht das Aufräumen. Aber sie verändert den emotionalen Ton.
- Auch in Beziehungen ist Dankbarkeit ein Turbo: Studien von Sara Algoe zeigen, dass bewusst geäußerte Wertschätzung Bindungen stärkt. Ein ehrliches „Danke, dass du da bist!“ wirkt oft mehr als ein teures Geschenk. Blumen welken schnell. Wertschätzung nicht.
Unser Praxistipp für gelebte Dankbarkeit im Alltag
Unser Gehirn hebt Probleme oft stärker hervor als Schönes. Das Dankbarkeitsjournal wirkt dem entgegen: Die Übung „Drei gute Dinge“ stammt aus der Positiven Psychologie und senkt nachweislich Stress, während sie das Wohlbefinden steigert. Auf Yippie, der Plattform für Positive Psychologie, gibt es ab sofort einen „Drei gute Dinge Kanal“. Und so machst du mit:
1. Melde dich kostenfrei auf Yippie an.
2. Notiere jeden Abend – oder Morgen – drei positive Momente – egal wie klein. Ergänze kurz, warum sie schön waren.
3. Teile deine Momente und tanke gemeinsam Positivität.
P.S. Der bisherigen Kanal auf Mattermost geht damit offline.
Hörtipps
Thank you for hearing me, Sinéad O’Connor
Danke für diesen guten Morgen, Simone Sommerland
