Happy Café Kirchdorf Süd, Hamburg

HAPPY CAFÉ AM 27. AUGUST 2020

Der vierte Donnerstag im August war ein idealer Happy-Café-Tag. Die Anregung des Tages aus dem Aktionskalender ‚Altruistischer August‘, „Wenn jemand niedergeschlagen ist, erhelle seinen Tag“, passte in die wolkenverhangene Zeit. Auch der zweite Teil von ‚Resilienz – Innere Stärke‘, „Wie kann ich innere Stärke erlangen – Erfahrungen und Übungen“, war für die sieben Teilnehmer sehr willkommen.
Die herzliche Begrüßung und die Minute der Achtsamkeit zauberte eine entspannte Atomsphäre in den Raum und zeigte hier und da ein erwartungsvolles Lächeln.

Nach dem einleitenden Text zum Sinn des Happy Cafés, nämlich Glück und Wohlbefinden erlangen und verbreiten, und der Erläuterung der Corona-Regeln, folgte eine kurze Zusammenfassung des letzten Treffens: Was ist Resilienz? Wozu dient sie? Dazu lass ich einen kurzen Text vor: „Resilienz fördern bedeutet selbst bei Stress ein gutes und glückliches Leben zu ermöglichen. Denn wir Menschen können unglaubliche Dinge erschaffen und Techniken erdenken. Dabei managen wir nebenbei noch den ganz normalen Lebensalltag. Stress kommt im hektischen Leben wie automatisch dazu. Damit dieser Stress nicht zu gesundheitlichen Problemen führt, ist eine starke Resilienz notwendig. Denn Resilienz ist die innere Widerstandskraft gegen Stress und in Krisen.“

Anhand der Fragen „Was hilft Dir, in schwierigen Zeiten wieder auf die Beine zu kommen? Was tust Du, wenn es stressig wird, um zu entspannen?“ sammelten wir Erfahrungen aus unserem Alltag und schrieben diese auf einen Flipchart. Wortmeldungen, wie Musik hören, spazieren gehen, Fahrrad fahren, ein Entspannungsbad nehmen, mit Freunden treffen, telefonieren, meditieren, ausruhen, aber auch TV schauen, ins Bett legen und essen, kamen auf. Wir besprachen die einzelnen Punkte und schauten, wie uns diese im Alltag helfen können, innere Stärke zu erlangen. Wir kamen überein, dass viele dieser Tätigkeiten zur Ablenkung von den schwierigen Situation dienen, und fragten uns, ob das sinnvoll und förderlich für unser Wohlbefinden ist. Die einhellige Meinung war, dass es personen- und situationsabhängig ist. Manchmal ist Ablenkung der einzige Weg, eine Situation ertragen zu können. Aber wir müssen uns dessen bewusst sein. Eine höchst interessante Diskussion!

Dann gingen wir ins Detail. Was hilft uns dauerhaft, innere Stärke zu erlangen? Welche Techniken helfen uns, selbst bei Stress, ein gutes und glückliches Leben zu führen? Achtsamkeit stärken, Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung trainieren, freundliche Sprache auch mit sich selbst, Regeneration – Pausen einlegen und gesund schlafen, Glaubenssätze erkennen und anpassen, Selbstakzeptanz steigern. Doch wie können wir das erlangen?

Dazu habe ich einige Übungen herausgesucht, welche wir kurz gemeinsam durchführten:
(Quelle: www.sedariston.de/expertenrat/uebungen/)
– Richtiges Atmen für mehr Achtsamkeit: Eine sehr einfache und zugleich effektive Art, Achtsamkeit zu üben, ist es, sich für eine kurze Zeit ausschließlich auf den eigenen Atem zu konzentrieren.
– Ankern: Verknüpfe die intensive Vorstellung an einen besonders schönen Moment oder Ort mit einer Geste oder Bewegung.
– Ausschütteln: Die Schüttelübung dient vorrangig zur Lockerung der Muskulatur, aber auch der Gedanken. Das Schütteln entspannt und mobilisiert den Körper und stärkt die Körperwahrnehmung.
– Blick in die Ferne: Diese Übung hat einen sehr beruhigenden Effekt. Besonders in stressigen Phasen ist sie unkompliziert durchzuführen und verhilft so schnell zu mehr Ruhe und Entspannung.
– Progressive Muskelentspannung “Anspannen, loslassen, entspannen …“: Diese Technik eignet wunderbar dazu, Stress im Alltag abzubauen, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken.

Nach einer Pause intensivierten wir die Punkte ‚Glaubenssätze erkennen und anpassen‘ und ‚freundliche Sprache auch mit sich selbst‘. Wir nannten Beispiele für negative Glaubenssätze und unfreundliche Sprache, redeten über die Situationen, in denen diese Phänomene auftreten und fanden gemeinsam Sätze und Sprache, die diese umkehrten – positive, aufbauende Glaubenssätze und freundliche Sprache. So änderten wir den Satz „Ich kann das nicht!“ in „Ich kann das noch nicht!“. Wir erkannten gemeinsam, dass ein ein Misslingen uns reicher an Erfahrungen macht und wir daraus lernen, um erneut zu beginnen. Auch, wie wir über uns denken, hat einen Einfluss auf unsere Sprache mit uns. „Ich bin es nicht wert!“ oder „Ich habe es nicht anders verdient!“ änderten wir in „Ich bin wertvoll!“ und „Ich darf versagen! Es ist okay!“. Indem wir uns bewusst an Momente erinnern, in denen wir etwas erfolgreich geschafft haben oder wir bemerkt haben, dass Menschen gerne mit uns im Kontakt sind, eine Stärke hervorgehoben haben, uns sogar gelobt haben oder uns mitgeteilt haben, dass sie uns mögen, ist eine große Hilfe in schwierigen Situationen den Selbstwert und damit die psychische Widerstandsfähigkeit zu steigern.

Zum Schluss nannte wieder jede/r drei gute Dinge, die ihr/ihm widerfahren sind 😉

Alles in allem ein sehr aktives, emotionales und schönes Treffen 🙂


HAPPY CAFÉ AM 13. August 2020

Gerade in diesen schweren Zeiten, war das Thema „Resilienz – Innere Stärke – Lerne, wieder auf die Beine zu kommen“ ein willkommener Ansporn, das Happy Café KDS am 13. August 2020 wieder mit Leben zu füllen. Diesmal waren neun Teilnehmer anwesend, weshalb wir die räumliche Situation ausweiten mussten.

Einer herzlichen Begrüßung, dem einleitenden Text zum Sinn des Happy Cafés, nämlich Glück und Wohlbefinden erlangen und verbreiten, und der Erläuterung der Corona-Regeln folgte wieder eine Minute der Achtsamkeit, durch Konzentration auf den eigenen Atem.

Wir begannen mit einer Erläuterung des Begriffes „Resilienz“ und einer Erklärung und Zusammenfassung, was psychische Widerstandsfähigkeit bedeutet, nämlich die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.
Ebenfalls legten wir diesbezüglich eine Regel fest: Alles geht vorüber, nichts dauert ewig! Wenn Du es nicht ändern kannst, ändere die Art, wie Du darüber denkst und wie Du damit umgehst.

Wir sammelten Ideen und Erfahrungen, was uns hilft, in schwierigen Zeiten wieder auf die Beine zu kommen. Sei es um Hilfe zu bitten, sich jemandem anzuvertrauen, sich für einen Moment abzulenken und etwas zu tun, was Spaß macht und uns aufbaut, oder sich auf positive Dinge zu konzentrieren, zum Beispiel mit der Übung „Drei gute Dinge des Tages“. Auch der Wechsel der Sichtweise, eine andere Perspektive, einen anderen Blickwinkel einzunehmen waren Ideen der Teilnehmer. Wirklich jeder wusste etwas zu berichten. Es war eine tolle Erfahrung und lehrreich für jeden.

Es gab auch sehr emotionale Momente, zum Beispiel wie wir mit einem Verlust, einem Trauerfall umgehen können. Wie kommen wir in solch einer Situation wieder auf die Beine?
Wir kamen überein, dass innere Stärke nicht dadurch gewonnen wird, schwierige Situationen zu überdecken oder zu vermeiden, indem wir uns dauerhaft mit positiven Situationen ablenken. Der Trauer oder Wut Raum zu geben, verleiht uns ebenfalls innere Stärke, sofern wir uns nicht darin verlieren. Sollte das Gefühl zu stark werden, dass es uns handlungsunfähig macht, könnten wir „kurz“ den Fokus ändern, uns mit etwas wohltuendem beschäftigen, um uns dann gestärkt erneut an die schwere Situation zu wagen.

Unser Fazit des Tages: Bitte noch heute um Hilfe. Vertraue dich einem Freund an, Experten, Kollegen oder bitte einen Nachbarn, dir zu helfen. Wenn dich etwas beunruhigt, tue etwas, was dir wirklich Spaß macht. Ändere deine Stimmung und betrachte das Problem aus einer neuen Perspektive. Frage dich „Was könntest du aus der Situation lernen?“

Es war ein tolles Treffen, und es beeindruckt mich zutiefst, mit welch einer Offenheit und Bereitschaft wir unsere Gespräche führen.


HAPPY CAFÉ AM 30. JULI 2020

Zum Thema „Akzeptanz – Annehmen – Fühl Dich wohl mit Dir selbst“ Teil 2 kamen am 30. Juli 2020 wieder acht Teilnehmer ins Happy Café KDS. Es war wieder ein neues Gesicht zu sehen, weshalb die Begrüßung, der einleitende Text zum Sinn des Happy Cafés, nämlich Glück und Wohlbefinden erlangen und verbreiten, und die Erläuterung der Corona-Regeln um eine Vorstellungsrunde ergänzt wurde.

Um eine ruhige, entspannte Atmosphäre für alle Teilnehmer zu schaffen, begannen wir mit einer Minute der Achtsamkeit, in der wir nur auf unseren Atem achteten.

Nach einer Zusammenfassung des letzten Treffens, verteilte ich eine Liste, in der die eigenen Stärken und Schwächen der einzelnen Teilnehmer eingetragen werden konnten. Ich bat darum, dies in den folgenden fünf Minuten zu tun. Danach las einer nach dem anderen seine Liste vor. Direkt im Anschluss bat ich jeden, sich eine Person auszuwählen und dieser eine ihrer/seiner Stärken zu nennen. Die Fragen an jeden einzelnen „Kannst du es annehmen? Kannst du es auch akzeptieren?“ und „Fühlst du dich damit wohl?“ führten zu interessanten Unterhaltungen und zu teilweise emotionalen Reaktionen.

Die Runde bekam eine Eigendynamik, in der jeder mehrfach bereitwillig einem anderen eine Stärke nannte. Auch die Fragen wurden gleich automatisch beantwortet. Die ein oder andere Nennung einer Stärke führte zu überraschten Reaktionen des Genannten, worauf auch öfter eine Begründung folgte. Das Wohlbefinden der Teilnehmer steigerte sich merklich. Es war toll!

Wir stellten gemeinsam fest, dass eine empfundene Schwäche durchaus auch eine Stärke sein kann, und umgekehrt. Außerdem legten wir fest, dass Schwäche nicht mit „schwach sein“ und Stärke nicht mit „stark sein“ assoziiert werden sollte, denn eine Stärke kann uns schwächen (zB. durch Überlastung, eigene Grenzen ignorieren), ein Schwäche kann uns stark machen (zB. durch Erfahrungen). Beide machen uns aus und gehören zu unseren (Charakter-)Eigenschaften. Jede für sich genommen sagt nichts über uns als Person aus!

Wir bestimmen, wie wir unsere Stärken und Schwächen empfinden wollen, ob sie das sind, als was wir sie empfinden, wenn wir sie nicht bewerten. Wenn wir die eignen Eigenschaften nutzen, sie annehmen und akzeptieren, können wir neue Entscheidungen daraus treffen und unser Wohlbefinden steigern!


HAPPY CAFÉ AM 23. JULI 2020

Das Interesse am Thema „Akzeptanz – Annehmen – Fühl Dich wohl mit Dir selbst“ lockte am 23. Juli 2020 wieder acht Teilnehmer in das Happy Café KDS, alles bekannte Gesichter und Stammgäste.

Eine herzliche Begrüßung, ein einleitender Text zum Sinn des Happy Cafés, nämlich Glück und Wohlbefinden erlangen und verbreiten, die übliche Erläuterung der Corona-Regeln und eine Minute der Achtsamkeit mit Atemübung, sind mittlerweile erwarteter Standard.

„Was bedeutet Akzeptanz? Wie erlange ich Selbstakzeptanz? Was heißt es, sich selbst anzunehmen?“ Das waren die Fragen, die uns beschäftigten.
Wir begannen mit einer Definition des Begriffes „Akzeptanz“, was soviel wie „annehmen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein“ bedeutet. Es bedeutet NICHT, dass du alles toll finden musst! Akzeptanz bedeutet einfach nur: Annehmen, was ist.

Wir redeten kurz über alltägliche Situationen, in denen uns Akzeptanz relativ leicht fällt, fast automatisch eintritt, weil wir diese Dinge oft als selbstverständlich erachten. Gleichzeitig stellten wir übereinstimmend fest, dass es garnicht so einfach ist, etwas zu akzeptieren, was uns geschieht oder wie wir sind. Wir gehen sehr (selbst-)kritisch mit uns und den Situationen um.
Wir kamen überein, dass uns gesellschaftliche „Vorgaben“, familiäre Erfahrungen und vorherrschende Meinungen in einer Gruppe hindern, Akzeptanz zu praktizieren. Wir vergleichen uns mit dem, was wir in unserem Umfeld hören und sehen, wodurch wir uns kritisch betrachten und Zweifel an der Richtigkeit unseres Handelns, sogar an uns selbst, aufbauen. Es fällt uns schwer, etwas zu nehmen, wie es ist.

Um die drückende Stimmung etwas zu heben, wies ich darauf hin, dass jeder von uns einzigartig ist, mit eigenen Erfahrungen, Vorlieben, Bedürfnissen und Wünschen – es gibt also kein „Normal“, es gibt nur Vielfalt. Jede/r ist ist gut so, wie sie/er ist!
Wir müssen es nicht gut finden, es nicht mal mögen. Wir müssen es einfach nur akzeptieren. Akzeptieren, dass die Lage in dem Moment eben so ist, wie sie ist. Was auch immer wir an uns nicht leiden können – ob es das Aussehen ist, der Körper oder die Persönlichkeit – solange wir uns innerlich dagegen sträuben, desto weniger Chancen haben wir, etwas daran zu ändern!
Wenn wir das erkennen, die Situation annehmen, besonders aber UNS, sind wir in der Lage, objektiv zu handeln, denn ein ausgeprägtes selbstkritisches Verhalten hindert uns zu erkennen, was wir brauchen und wollen.

Ich bat jeden in der Runde erst eine eigene „Schwäche“ zu nennen, dann eine „Stärke“. Das Benennen einer Schwäche fiel fast jedem leicht: Ungeduld, selbstkritisch, zu viel reden, keine Kritik vertragen und nicht kochen können. Beim Nennen der Stärke stockte es: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Empathie, Kreativität und Loyalität.
Die Erläuterungen der Einzelnen machten deutlich, dass die Findung der Stärken und Schwächen häufig im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Werten und Normen stehen, selten aber mit persönlichen Ansichten.
Außerdem gab es Kommentare, dass eine „Schwäche“ ebenso eine „Stärke“ sein kann. Interessant!

Wir haben uns entschieden, aufgrund der Komplexität des Themas, nächsten Mal (am 30. Juli 2020) an diesem Punkt weiterzumachen. Wir werden dann eine Liste von vermeintlichen „Stärken und Schwächen“ erarbeiten. Außerdem habe ich die Teilnehmer gebeten, einem selbst ausgewählten Gegenüber seine „Stärken“ zu nennen.

Ich bin gespannt und beeindruckt, mit welcher Intensität und offener Bereitschaft dieses Happy Café abgelaufen ist 🙂


HAPPY CAFÉ AM 16. JULI 2020

Am 16. Juli 2020 fand das Happy Café KDS unter dem Thema „Achtsamkeit“ statt. Die meisten Teilnehmer sind mittlerweile Stammgäste, aber es waren auch zwei neue Gesichter zu sehen.

Nach der üblichen Begrüßung und Erläuterung der Corona-Regeln, stellten sich alle Teilnehmer kurz vor und wir begannen mit einer kurzen Atemübung.

Ich erklärte den Begriff „Achtsamkeit“ und wir besprachen, in welchen alltäglichen Bereichen und Situationen es wichtig ist, achtsam zu sein, z.B. im Straßenverkehr. Außerdem erklärte ich, warum Achtsamkeit wichtig für unser Wohlbefinden ist. Anhand anderer Beispiele machten wir deutlich, wie sie in allen Lebensbereichen eingesetzt werden kann und zu einer Lebensweise wird.

Um es für jeden einfacher zu machen und eine Vorstellung davon zu bekommen, führten wir eine Übung durch. Mit einem Düftöl-Verdampfer mit Meeresduft und dem Klang von Wellen und Möwen, schufen wir eine entspannte Atmosphäre. Wir füllten einige Schalen mit Sand und Muscheln und verteilten diese an die Teilnehmer. Die Aufgabe war es, die Materialien anhand ihrer stofflichen Beschaffenheit und Eigenschaften zu beschreiben, wie sie sich anfühlen, aussehen und riechen, ohne sie zu bewerten. Daraus entstand eine rege Unterhaltung, in der jeder seine Wahrnehmungen mitteilte.
Als Zusatz-Aufgabe fragte ich nach den emotionalen Wahrnehmungen und Empfindungen. Auch hier wurden viele Kommentare abgegeben, von Freude, Sehnsucht über Traurigkeit bis zur Gleichmütigkeit.

Wir redeten danach noch einige Zeit über Möglichkeiten, Achtsamkeit zu erlernen, und über die Schwierigkeiten, diese immer im Alltag einzubinden. Auch die anhaltende Wirkung der Achtsamkeit, wie sie unser Leben positiv beeinflussen kann, war ein Thema.

Zum Schluss führten wir nochmal eine geleitete Achtsamkeits-Atemübung durch und verteilten diese in Schriftform. Abschließend haben wir es uns zur Angewohnheit gemacht, drei positive Dinge des Tages zu benennen. Jeder wusste etwas zu berichten 🙂

Ein wirklich schöner Termin und wir freuen uns schon auf das nächste Happy Café KDS am 23. Juli 2020 um 15:30 Uhr.


HAPPY CAFÉ AM 9. JUlI 2020

Am 9. Juli 2020 trafen wir uns wieder mit nur acht Teilnehmern, im angemessenen Abstand und mit Schutzmaske im Bistro des Treffpunktes in Kirchdorf Süd, Kirchdorfer Damm 6, 21109 Hamburg zum Happy Café, um ungezwungene positive Gespräche zu führen. Wieder bereitete ich ein kleines Rahmenprogramm vor, ohne Kaffee, Tee und Kuchen.

Wir begannen mit einer Achtsamkeitsübung und einer Vorstellungs- und Befindlichkeitsrunde, sowie einer Erläuterung der Corona-Regeln.

Das Thema war diesmal „Die Zehn Schlüssel zum glücklicheren Leben im Alltag und in der Corona-Krise“

Wir lasen gemeinsam, nach und nach, die einzelnen Schlüssel und die Beschreibung, und besprachen in der Gruppe, was damit gemeint sein könnte und wie wir sie als Einzelne im Alltag umsetzen können.

Besondere Aufmerksamkeit bekamen die Schlüssel „Awareness – Achtsamkeit“, „Resilience – Innere Stärke“ und „Acceptance – Annehmen“. Wir fanden für uns heraus, dass Achtsamkeit, also ein bewusstes Leben und Handeln, die wichtigste Voraussetzung für ein höheres Wohlbefinden ist. Denn erst, wenn wir bewusst wissen, was uns umtreibt, können wir uns annehmen und innere Stärke erlangen.

Auch die anderen Schlüssel fanden reges Interesse und führten zu anregendem Erfahrungsaustausch. Wir haben die vorgegebene Zeit um eine halbe Stunde überschritten und haben es nichtmal bemerkt 😉

Es war wieder eine schöne, informative und interessante Diskussionsrunde, dynamisch und mit großer Beteiligung aller. Die Offenheit und Bereitschaft, auch persönliche Dinge anzusprechen, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen, berührt mich ungemein. Ich bin froh und glücklich, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein, und habe den Eindruck, es geht allen ebenso.

Ich freue mich auf das nächste Happy Café in Kirchdorf Süd am 16. Juli 2020, um 15:30 Uhr (zusätzlicher Termin).

Von Links: Dirk, Merle, Shannon, Gunnar, Manuela, Nicole, Gaby und Conny


HAPPY CAFÉ AM 25. JUNI 2020

Am 25. Juni 2020 fand erneut ein Happy Café in Kirchdorf Süd, im Treffpunkt CCI, Kirchdorfer Damm 6, 21109 Hamburg statt.

Trotz der Beschränkungen in der Corona-Krise und der Begrenzung auf acht Teilnehmer, mit vorheriger Anmeldung, waren wieder neue Gesichter im kleinen Kreise zu sehen.
Wieder mussten wir einige Personen vertrösten.
In dieser kleinen Gruppe saßen wir in angemessenem Abstand und mit Schutzmaske im Bistro des Treffpunktes, um ungezwungene positive Gespräche zu führen. Wieder bereitete ich ein kleines Rahmenprogramm vor, ohne Kaffee, Tee und Kuchen.

Nach dem üblichen Willkommensgruß, Vorstellung der Teilnehmer und der Materialien sowie Erläuterung der Corona-Schutz-Maßnahmen, begannen bereits die ersten Gespräche über das allgemeine Befinden.
Ich fragte nach aktuellen Themen einzelner Teilnehmer und stellte dann die Themen vor, die ich ausgearbeitet habe:
– Die zehn Schlüssel zum glücklicheren Leben in der Corona-Krise
– Einsamkeit vs. Allein sein

Wir entschieden uns für das Thema „Einsamkeit vs. Allein sein“.
Sofort begann eine rege Unterhaltung zum Thema Einsamkeit, in der fast jeder seine eigenen Empfindungen mitteilte. Aber auch das Alleinsein wurde von einigen als manchmal wünschenswerter Zustand erwähnt.

Interessant war, das wir ziemlich schnell auf den Punkt kamen, dass jeder selbst eine Verantwortung trägt, das Gefühl der Einsamkeit beeinflussen zu können. Wir sprachen in diesem Zusammenhang über Erwartungen, Wünsche und Möglichkeiten des Einzelnen.

Wir kamen überein, dass hohe Erwartungen an andere Menschen, den Kontakt betreffend, eher hinderlich sind und das Befinden negativ beeinflussen können. Wenn wir selbst aktiv werden und in den Kontakt treten, hat das einen doppelten Effekt: Das Gefühl der Einsamkeit vermindert sich für einen selbst und wir haben etwas aktiv getan, um die andere Person positiv zu stimmen.

Außerdem sprachen wir über Aktivitäten, die das Alleinsein verbessern können. Hobbies, Spaziergänge, Qualitätszeit mit sich selbst kamen zur Sprache. Es wurden viele Vorschläge in den Raum geworfen, die eigene Situation zu verbessern.

Es war wieder ein sehr schöner Termin!

Zur Info: Hier findet ihr den aktuellen Happy Café KDS Flyer!


Happy Café am 11. Juni 2020

Am 11. Juni 2020, um 15:30 Uhr, eröffnete das Happy Café in Kirchdorf Süd in der Corona-Krise neu, im Treffpunkt CCI, Kirchdorfer Damm 6, 21109 Hamburg.

Wegen der Beschränkungen in dieser Krise, war die Anzahl der Teilnehmer auf acht Personen begrenzt, mit vorheriger Anmeldung. Leider mussten wir deshalb einige Personen vertrösten.
In dieser kleinen Gruppe trafen wir uns im Bistro des Treffpunktes, zu ungezwungenen positiven Gesprächen und einem kleinen Rahmenprogramm, ohne Kaffee, Tee und Kuchen.

Nach einem Willkommensgruß von mir (Gunnar) und einer Erklärung über Sinn und Zweck des Happy Cafés, Vorstellung der Teilnehmer und der Materialien sowie Erläuterung der Corona-Schutz-Maßnahmen, saßen wir, mit Mundschutz, im gebotenen Abstand voneinander, im Bistro. Die Frage, wie wir die Corona-Krise erlebten und erleben, führte zu ersten Gesprächen miteinander und wir tauschten Erfahrungen aus.

Als Thema hatten wir „Corona – Für einen positiven Umgang in schwierigen Zeiten“.

Wir haben über die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und persönlichen Folgen der Corona-Krise im Allgemeinen gesprochen, und wie wir damit positiv umgehen können, was wir aus den Erfahrungen lernen, welche
Chancen sich daraus bieten, wie wichtig soziale Kontakte sind und wie wir diese möglich machen können, und außerdem wie wir trotzdem aktiv bleiben oder werden können.

Das erste Drittel dient dem Willkommensgruß und Erläuterung zum Ablauf, dem Ankommen und Kennenlernen.

Im zweite Drittel geht es entweder um einen der „Zehn Schlüssel zum glücklicheren Leben“, die Bedeutung dessen und die Anwendung im täglichen Leben, oder um ein spezielles Thema, welches ich vorher ausarbeite. Dazu verwende ich die Materialien von Action for Happiness.

Das letzte Drittel wird einzelnen Themen der Gruppe gewidmet, je nach Vorschlag oder Bedarf, im Rahmen einer Unterhaltung oder Gruppen-Diskussion.

Ich hoffe auf eine Eigendynamik innerhalb der Gruppe, bleibe deshalb äußerst spontan und flexibel in der Gestaltung und im Ablauf. Alle Themen sind nur Vorschläge und können bedarfsgerecht angepasst werden.

Das zweite Treffen war, trotz Corona, äußerst zufriedenstellend und hat sehr viel Spaß gemacht. Die erwünschte Eigendynamik kam schon während des Kennenlernens, trotz Maske, auf – fast jeder kam zu Wort und hatte einen Beitrag zu leisten.

Die Termine finden nun, unter Vorbehalt, wieder alle zwei Wochen, am zweiten und vierten Donnerstag im Monat statt, allerdings mit Voranmeldung und mit maximal acht Personen.

Von Links: Mathias, Manuela, Ralf, Shannon, Merle, Rita, Gunnar
mit Mund-Nase-Schutzmaske und im gebotenen Abstand
Was mensch nicht sieht: Wir lächeln!

Happy Café am 12. März 2020

Am 12. März 2020, um 15:00 Uhr, eröffnete das erste Happy Café in Kirchdorf Süd, im Treffpunkt CCI, Kirchdorfer Damm 6, 21109 Hamburg.
In einer kleinen Gruppe (9 Personen) trafen wir uns im Bistro des Treffpunktes, zu ungezwungenen positiven Gesprächen und einem kleinen Rahmenprogramm, bei Kaffee/Tee und selbst gebackenem Kuchen (von meiner Frau Manuela).

Nach einem Willkommensgruß von mir (Gunnar) und folgender Erklärung über Sinn und Zweck des Happy Cafés, Vorstellung der Materialien und Aushänge, saßen wir gemütlich und entspannt am runden Tisch und unterhielten uns in der Runde. Erste Fragen wurden gestellt und beantwortet. Wir sprachen über positive Psychologie und deren Auswirkungen im täglichen Leben, wie eine positive Sicht oder Musik uns beeinflussen kann und wie wertvoll soziale Kontakte sind, tauschten Erfahrungen aus.

Im zweiten Drittel sprach ich über die Entstehung und Arbeit von Action for Happiness und Action for Happiness Deutschland. Ich erklärte die „Zehn Schlüssel zum glücklicheren Leben“ und wie die Anwendung dieser unser Leben verbessern kann. Dazu las ich diese einzeln mit Erläuterung vor und beantwortete Fragen dazu.

Im letzten Drittel wies ich auf die Möglichkeit hin, eigene Themen einzubringen, was auch aktiv genutzt wurde. Unter anderem kamen Themen, wie Leben mit Depressionen oder Angst und familiärer Umgang zur Sprache.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, des persönlichen Bedarfs der Teilnehmer und der zeitlichen Einschränkung (z. Zt. zwei bis drei Mal im Monat, 1,5 Stunden), gleicht das Happy Café Kirchdorf Süd eher dem Rahmen einer Selbsthilfegruppe oder einem „Runden Tisch“.

Das erste Drittel dient dem Willkommensgruß und Erläuterung zum Ablauf, dem Ankommen und Kennenlernen.
Im zweite Drittel geht es um einen der „Zehn Schlüssel zum glücklicheren Leben“, die Bedeutung dessen und die Anwendung im täglichen Leben. Dazu verwende ich die Materialien von Action for Happiness.

Das letzte Drittel wird einzelnen Themen der Gruppe gewidmet, je nach Vorschlag oder Bedarf, im Rahmen einer Unterhaltung oder Gruppen-Diskussion.
Ich hoffe auf eine Eigendynamik innerhalb der Gruppe, bleibe deshalb äußerst spontan und flexibel in der Gestaltung und im Ablauf. Alle Themen im Ablauf sind nur Vorschläge und können bedarfsgerecht angepasst werden.

Das erste Treffen war äußerst zufriedenstellend und hat sehr viel Spaß gemacht. Die erwünschte Eigendynamik kam schon während des ersten Drittels auf – jeder kam zu Wort und hatte einen Beitrag zu leisten.

Leider steht der nächste Termin, aufgrund des Corona-Virus, noch nicht fest, da alle Gruppen-Termine im Treffpunkt CCI bis auf weiteres abgesagt wurden. Aber ich freue mich schon auf das nächste Happy Café!

v.l.: Merle, Anne, Conny, Shannon, Gunnar, Ela, Ralf, Mathias

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